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Die Horeburg (1)

Der Name Harburg deutet an, daß die Stadt in Anlehnung an eine Burg, die Horeburg entstanden ist, die das erste Mal im Jahre 1142 erwähnt wird. Der Name bedeutet Sumpfburg (Hor = Sumpf, Morast, Schlammerde) und deutet auf die Lage im unwegsamen Elbtal auf einer Insel in einem Gebiet, das durch Gräben unf Fleete zerissen ist hin. Im Gegensatz zu den anderen frühgeschichtlichen sächsischen Burgen aus der Nachbarschaft, die meistens einen Ringwall hatten und auf einer Anhöhe lagen, befand sich die Harburg weit vorgeschoben in der Elbniederung und war durch Wasserarme geschüzt. Mögliche Spuren ursprünglicher Wallanlagen sind in späteren Zeiten durch Umgestaltung zu einem festen Haus mit mittelalterlichen Befestigungsanlagen vernichtet worden.

Wie große Urnenfriedhöfe von Marmstorf, Langenbeck, Harburg, Eißendorf und Ehestorf auf dem Geestrand aus dem Beginn unserer Zeitrechnung nachweisen, wohnte gerade in diesem Raum eine zahlreiche Bevölkerung. Aufgrund von Baggerfunden in der Elbe ist es wahrscheinlich, daß über das Stromteilungsgebiet zwischen dem heutigen Harburg und Hamburg schon während der Stein- und Bronzezeit eine Verbindung mit dem Gebiet von Schleswig-Holstein und Harburg gegeben hat. So wie man annimt, daß die Hammaburg damals im Zentrum vom heutigen Hamburg von Karl dem Großen an der Nordostflanke seines Reiches gegen die Wikinger und die Slawenstämme errichtet wurde, so ist es desweiteren möglich, daß Karl eine ältere Anlage in Harburg ausbauen ließ. Deswegen vielleicht älter und nur ein Umbau, weil darüber nichts aufgezeichnet wurde. Sicher ist, daß die Burg öfters eine wichtige Rolle bei Kämpfen verschiedener Landesherren um die Vorherschaft im Niederelbgebiet spielte.

Der erste nachweisbare Besitzer der Burg war 1164 der Erzbischof von Bremen. Nach einigen Kämpfen mit den Herzögen von Lüneburg, unter anderem mit Heinrich dem Löwen, zweimaliger Zerstörung und einer Besetzung durch die Dänen verzichtete 1257 der Erzbischof von Bremen auf die Harburg, die nun endgültig in den Besitz des Herzogs von Lüneburg kam. Um die Macht der Herzöge von Lüneburg, also der Welfen, zu dieser Zeit etwas zu verbildlichen, sei gesagt, daß der Sohn von Heinrich dem Löwen, also Otto IV von 1209 bis 1218 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches war.


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