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<< Geschichte von Harburg >>

Die Zeit von 1527 bis 1642 galt als die Zeit der Herzöge. (3)

Zu Beginn dieser Zeit verzichtete der älteste Sohn Otto des Herzogs von Lüneburg-Celle, in dessen Besitz sich Harburg immer noch befand, auf die Regierung und zog sich nach Harburg zurück. Er und seine Nachkommen nannten sich Herzöge von Braunschweig und Lüneburg. Harburg wurde jedoch kein eigenes Herzogtum sondern blieb Versorgungssitz dieser Fürsten. Da die Burg unwohnlich war baute sich Otto ein kleines, aber fürstliches Haus südlich der Stadt an dem heutigen Schloßmühlendamm, um welches sich dann ein neues Stadtgebiet bildete. Das Haus war ein Wunder an Fachwerkkunst und wurde 1898 abgebrochen. Teile sind im Helms Museum aufbewahrt. Die Strasse "Küchgarten" zeugt heute noch von dem damals gegenüberliegenden herzöglichen Küchengarten. Die Lämmertwiete, welche nach dem 2ten Weltkrieg im Fachwerkstil des 17ten und 18ten Jahrhunderts wieder aufgebaut wurde und heute eine Restaurant- und Ausgehmeile ist, gehört zu diesem Stadtgebiet. Zur Zeit des 30 Jährigen Krieges und danach, weil Schweden und Dänen sich nach dem westfälischen Frieden in unmittelbarer Nachbarschaft befanden, gab es natürlich auch Wallanlagen um die Stadt von denen Strassennamen heute noch erzählen. Am südlichen Ende der Mühlenstrasse war ein massives Stadttor, welches allerdings 1764 abgerissen wurde, da die Stadt über den "Sand" die"Neue Strasse"und die "Lüneburger Strasse" hinaus gewachsen war. Herzog Wilhelm tat 1603 bis 1642 viel für die Entwicklung und die Stellung der Stadt, obwohl der dreißig jährige Krieg den Bürgern viel abverlangte. Die meisten Handwerksgilden, die in den meisten Städten in gleicher Stellung schon viel früher entstanden, entwickelten sich in Harburg erst zur Zeit der Herzöge. Bis Mitte des 19ten Jahrhunderts bildeten die mittlerweile prunkvollen verzierten städtischen Häuser aus Fachwerk, die sich aus den eher ländlichen Stil des 16ten Jahrhunderts entwickelt hatten ein reizendes Städtchen im eigenen Stil. Von diesem typischen Stadtbild der Altstadt, welche zur Zeit der Herzöge natürlich die Neustadt war, ist seit der Industrialisierung nicht mehr viel zu erkennen.


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