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<< Geschichte von Harburg >>

Harburg im 18ten und Anfang 19ten Jahrhundert (4)

Trotz umfangreicher Vorsichtsmaßnahmen gab es 1714 in Harburg die Pest, die zuvor in Hamburg ausgebrochen war.

Nachdem der letze Herzog von Lüneburg Celle, Georg Wilhelm, 1705 gestorben war, fiel Harburg an das Kurfürstentum Hannover und bekam somit Auswirkungen des Siebenjährigen Krieges (1756-1763) mit, als eine französische Armee sich vor den Hannoveranern in der Burg verschanzte und dann verjagt wurde. Das Schloss wurde hier wieder beschossen und Deiche beschädigt.

Der Umsatz an Rohstoffen und Waren im Hafen, am dafür zuständigen Kaufhaus, stiegen im 18ten Jahrhundert stätig und holländische Schiffe prägten das Bild im Hafen. Harburg leistete großen Anteil durch die Anlieferung von Krummholz, was in Hamburg auch für den Schiffsbau gebraucht wurde. Ende des 18ten Jahrhunderts entstanden erste Fabriken.

Anfang des 19ten Jahrhunderts wurde Harburg von mehreren Armeen und hauptsächlich von napoleonischen Truppen von 1806 bis 1814 besetzt. Im Handel ging in dieser Zeit so gut wie garnichts mehr und Harburg leidete auch unter der Continetalsperre gegen die Engländer. Die Franzosen beschlagnahmten alles, bauten eine riesige Heerstrasse durch die Harburgerberge und eine ewig lange Pfahlbrücke über die Elbinseln nach Hamburg, dessen Materialverbrauch und erzwungener Bauaufwand der Bevölkerung fast das Genick brach. Nach der Niederlage Napolions waren 69 Häuser niedergerissen, 161 Häuser schwer beschädigt, alle Gärten verwüstet und der Mittelteil des Schlosses, welcher die Schlosskapelle enthielt, durch Unachtsamkeit der Franzosen abgebrannt.


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