Stadt_Harburg
i Harburg Info   . Stadtrundgang   . Geschichte   . Wirtschaft   . Fakten und Zahlen   <>
harburg_stadtrundgang harburg_geschichte harburg_wirtschaft harburg_fakten_zahlen deutsch english
Home

Appartements

Über Harburg

Links

So inseriere ich




<< Geschichte von Harburg >>

Harburg im 19ten Jahrhundert (5)

Zu Beginn des 19ten Jahrhunderts war die Bebauung der Stadt wenig über die Stadtgrenze hinaus gewachsen, die durch die Erweiterung des Stadtgebietes zur Zeit des Herzogs Wilhelm festgelegt worden war. 1842 standen bereits 11 Häuser außerhalb der Stadttore und damit war der Anfang der Bebauung der Hügel gemacht; die Stadt konnte ab jetzt nicht mehr als Festung gelten. Ein Friedhof wurde außerhalb angelegt und das erste Krankenhaus, das zu Ehren der Kronprinzessin von Hannover den Namen Marienstift erhielt. Es wurden überall Mühlen, Fabriken und Manufakturen errichtet. Die Industrialisierung hielt Einzug in Harburg. Die Bevölkerung stieg von 4.051 um 1824 auf 22.341 um 1885. Die erste Strassenbeleuchtung wurde 1834 eingeführt. Das erste Dampfschiff kam 1818 von Hamburg und der Verkehr zwischen Hamburg und Harburg vollzog sich ab dann, bis zur Inbetriebnahme der Eisenbahnbrücke über die Elbe 1872, auf dem Wasserweg. Die erste Strassenbrücke über die Süderelbe wurde 1899 eröffnet.

Der Hafen im äußeren Burggraben reichte den Anforderungen der neuen Zeit nicht mehr und so wurde 1845 bis 1847 ein neuer Hafen mit tiefer ausgebaggerten Kanälen für großere Schiffe, Kaimauern, Kränen und Bahnanschluss auf der Südseite angelegt. Dieses änderte das Aussehen um die Burg massiv.

Im Jahr 1866 wurde Harburg, wie zu der Zeit so vieles in Deutschland, preußisch. Nachdem Bismarck dem blinden König Georg V von Hannover ein Ultimatum gestellt hatte seine Königreich (somit auch Harburg) als Provinz anzugliedern, kam es zur Schlacht von Langensalza wo die Prueßen siegten und gleich danach in Hannover einmarschierten. Um in Harburg nötige Flächen für Siedlungen zu schaffen schritt man 1888 zur Eingemeindung von Wilstorf und Heimfeld. Das Stadtbild veränderte sich durch eine ungroßzügige Stadtplanung, Wohn- und Industriegebiete wurden vermischt und Mietskasernen hochgezogen. Nun war es aus mit dem Bild der schönen Fachwerkhäuser. Städtische Bauten schoben sich zwischen die Bauernhöfe der ländlichen Gebiete um Harburg, die später auch eingemeindet wurden. Das Göhlbecktal mit seinen Teichen ist im städischen Gebiet verschwunden und die Reste des Walkmühlenteichs wurden zugeschüttet und zum Rathausplatz umgestaltet um 1892 das neue prunkvolle Rathaus darauf zu bauen.

Lauenbruch, das westlich des Schlosses lag, verschwand ganz von der Bildfläche: In der ehemaligen Feldmark dieses reizenden Elbdorfes enstand der Seehafen mit vier Becken für große Seeschiffe.


::::::::: INFO :::::::::

Besser Biliger Übernachten. Buch-ein-Bett.de

   Impressum